Die wunderbare Leichtigkeit des Seins

Egal welche Zeitschrift ich in der letzten Zeit aufgeschlagen habe – das Wort „Detox“ springt mich überall an. Versuche, diesem Wort zu entkommen gestalten sich schwierig, irgendwie habe ich keine Chance – es holt mich gnadenlos ein. Auch in meiner Arbeit begegnet es mir unverdrossen – kein Wunder, schreibe ich ja selbst darüber, wie gut es tut, zu Beginn des Frühlings den Körper von den „Schlacken des Winters“ zu befreien und einer neuen Leichtigkeit des Lebens Einlass zu gewähren.

Trotzdem – das Wort Detox erzeugt in mir immer wieder ein Unbehagen, das sich nach längerer Betrachtung zusammensetzt aus „könntest schon mehr Sport machen“ + „den Nudelauflauf gestern hättest dir sparen können“ + „ein Glas Wein hätte auch gereicht“ und so weiter. Ein Unbehagen, dass mit jedem vermeintlichen „hätte, sollte, könnte“ die Spuren des schlechtes Gewissen im Kopf vertieft, das aber nicht weiterhilft. Mir schon gar nicht.

Fremdbestimmt?
Noch nie wurde so viel über Ernährung diskutiert, wie in der heutigen Zeit. Noch nie gab es so viele unterschiedliche Ansätze und Ideen für den Weg zur perfekten Gesundheit, zum perfekten Körper. Immer wieder drängen sich auch für mich die Bilder wunderbar hübscher Frauen auf, die elfengleich über die „Streetstyle“- Fotostrecken von Paris über Mailand bis New York gleiten. Neben ein klein wenig Neid und der Tatsache dass ich mir ganz heimlich wünsche, auch so ein Elfchen zu sein, ist es allerdings auch so, dass ich mir viel Druck selbst mache und vielleicht manchmal auch vergesse, dass mein Körper eben nicht hochgewachsen und zart angelegt ist.

Realistisch gesehen
Die Elfengeschichte wird sich für mich nicht mehr ausgehen – also habe ich beschlossen, mich ein wenig dem Zeitgeistphänomen „Essen“ zu widmen.
Kürzlich habe ich folgende Sätze gelesen: „ Sängerin Lady Gaga tut es. Und Designerin Victoria Beckham: Wenn Promis kundtun, sich glutenfrei zu ernähren, wird diese Ernährungsform für die Autoimmunerkrankung Zöliakie plötzlich zu einem „gesunden“ Trend. Auch vegane Ernährung hat längst dieses Prädikat bekommen, eine mögliche Mangelernährung wird dabei ausgeblendet. Die Paläo-Diät will uns weismachen, dass der Mensch genetisch noch in der Steinzeit lebt und sich nie wirklich an die später dazugekommenen Lebensmittel gewöhnt. Das Resultat sollen degenerative Erkrankungen sein.“ Wohin führen uns diese Entwicklungen? Zu einer neuen Leichtigkeit oder doch zu einer zwanghaften gesellschaftlichen Beglückung, die früher oder später zu einer Bedrückung führt?

Alt aber gut
Ich bin in der Zeitgeschichte zurückgegangen und bin dabei auf einen Namen gestoßen, der mich anfangs vage an ein Dessert erinnerte: J.A. Brillat-Savarin.

Tafelfreuden
Jean Anthèlme Brillat-Savarin (1755 – 1826) war von Beruf Richter. Daneben war er auch ein bekannter Schriftsteller und einer der bedeutendsten französischen Gastrosophen. Wobei „Gastrosophie“ zur damaligen Zeit noch anders interpretiert wurde als heute.
In seinem berühmten Werk „La Physiologie du Goût“ (Die Physiologie des Geschmacks), an dem Brillat-Savarin wohl 25 Jahre lang gearbeitet hat, beschäftigt er sich nicht nur mit der Zubereitung exquisiter Speisen, sondern stellt auch besonders geistvolle Theorien zum Thema „Tafelfreuden“ auf. Mit seinem Buch begründete er eine neue Form des Schreibens über Essen und trug in Europa wesentlich zur Weiterentwicklung der Kochkunst bei. Überliefert sind von ihm auch Aussprüche wie: „Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte“ oder „Ein gutes Essen ohne Dessert ist wie eine einäugige Schönheit“. So einfach war es zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Sinnsprüche zu formulieren, schlicht in der Artikulierung und so tiefgründig in der Bedeutung.

Die Freude am Genuss
Einerseits habe ich zwar den Eindruck, dass sich Köche, Prominente und andere wichtige Menschen in den verschiedenen Fernsehsendern hinauf und hinunter kochen, andererseits sich das Essen auf der Prioritätenliste des alltäglichen Lebens mit einem sehr bescheidenen Platz begnügen muss.
Wir sollten wieder lernen, das, was wir auf dem Teller haben zu genießen, Freude zu haben an kleinen Leckereien, die durchaus gesund und köstlich sein dürfen. Achtsamkeit auch in die kleinen Rituale unserer täglichen Ernährung einfließen zu lassen würde schon helfen.

Zurück zur Leichtigkeit
Im Eifer des (Wort-)Gefechts hätte ich beinahe vergessen, wovon ich zu Beginn dieses Beitrages geschrieben habe, nämlich über Detox und die wunderbare Leichtigkeit des Seins.
Packen wir es an
Praktisch alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper finden in einem wässrigen Milieu statt. Der pH-Wert der Umgebung beeinflusst dabei die Vorgänge entscheidend. Im Blut liegt der pH-Wert beispielsweise konstant in einem leicht basischen Bereich zwischen 7,35 und 7,44. Schon geringe Abweichungen in die eine oder andere Richtung wären mit dem Leben nicht vereinbar. Schwankungen stören den Stofftransport, die Tätigkeit von Enzymen und Hormonen, die Durchlässigkeit der Zellmembrane und die Verteilung von Elektrolyten. Ein Säureüberschuss entsteht nicht, wenn man zu viele Zitronen isst. Im Gegenteil: Die sauren Früchte wirken im Organismus durch ihre Inhaltstoffe wie Magnesiumcitrat sogar eher basisch – trotz der enthaltenen Zitronensäure. Der Organismus baut diese und andere Säuren vollständig zu Kohlendioxid und Wasser ab.

Vielleicht erleichtert eine kleine Zusammenfassung die Entscheidung:

  • Ideal ist eine Detox-Kur immer dann, wenn man das Gefühl hat, man müsse den Körper nach vielem Essen, Alkohol usw. entlasten. Oder auch zu Beginn des Frühjahrs, damit der Stoffwechsel nach der kalten Zeit wieder in Schwung kommt.
  • Entgiften kann man, sooft man möchte – bitte hört da auf euren Körper, er zeigt euch, wenn er Hilfe braucht. Zeiten für „No Detox“ sind während der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Untergewicht oder wenn eine Essstörung vorliegt – da bitte unbedingt zum Arzt gehen.
  • Startet nur, wenn die Auszeit keinen zusätzlichen Stress verursacht. Stress übersäuert den Körper zusätzlich und ist kontraproduktiv. Die Entgiftung funktioniert umso besser, je mehr Ruhe man sich gönnt.
  • Oberstes Gebot: Trinken! Zwei bis drei Liter Flüssigkeit (Wasser, Kräutertees, Ingwer-Aufguss oder Gemüsebrühe) sind super wichtig, um die Giftstoffe auszuschwemmen.
  • Ganz wichtig: frische Luft! Sauerstoff und Bewegung regen den Stoffwechsel an, Gifte können so schneller aus dem Blut abtransportiert werden.

BB – das Basen Bad als wahrhaftige Erleichterung für den Stoffwechsel
Unser Edelstein Basen Bad bedeutet sanfte Entschlackung für das Bindegewebe und Balance für den Säure-Basen-Haushalt der Haut. Die puren Wirkstoffe sorgen für ein samtig-weiches und streichelzartes Hautgefühl.
Verwöhnt euch: durch Zugabe von besonderen Ölen, Kräuter-Essenzen, duftenden Blüten oder Salzen könnt ihr euch selbst euer ganz persönliches Lieblings-Badewasser kreieren. Das harmonische Zusammenspiel zwischen Haut und dem basischem Badewasser sowie der feinstoffliche Energieaustausch (aktivierter Zeolith) bilden die Grundlage dieses wunderbar pflegenden Bade-Puders, der natürlich vegan, glutenfrei, laktosefrei und frei von jeglichen Konservierungsstoffen ist.

Damit die Geschichte jetzt nicht zu lange wird, in aller Kürze meine Conclusio: Ich mach es mir jetzt im Frühling einfach leicht und trinke unseren meta bolic boost Nährstoff-Shake, damit kommen zumindest für die nächsten 30 Tage alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in meinen Körper! Die Sonne, die letzten Freitag so herrlich vom Frühlingshimmel lachte, hat mich ermuntert, endlich die Laufschuhe heraus zu kramen und in die Natur zu springen! Macht es mir doch einfach nach und genießt das Leben in vollen Zügen!

 

 

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