Knochen-Arbeit:

Das tägliche Zusammenspiel in unserem Körper

Habt ihr euch schon einmal versucht vorzustellen, wie unsere Knochen tatsächlich aufgebaut sind, welche Funktionen sie genau haben und wie so ein Knochen-Leben überhaupt abläuft? Ihr glaubt, Knochen sind starre Gebilde, die in ihrem Zusammenspiel unser Skelett ausmachen? Leider falsch gedacht! Ich möchte euch nun die Geschichte unserer Knochen erzählen und einfach darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, auch ein Augenmerk auf  unsere Knochengesundheit zu haben. Am Ende der Geschichte erfahrt ihr auch, dass es ganz einfach ist, unsere Knochen und Knöchelchen vor Bösem zu bewahren!

Zum Grundverständnis eine kurze – knochentrockene – Erklärung:
Es gibt drei Arten von Knochenzellen:

  1. Die Osteoblasten (ohne Matrixsubstanz)
  2. Die Osteozyten
  3. Die Osteoklasten

Nr. 1 + Nr. 2 sind für den Knochenaufbau zuständig, Nr. 3 für den Knochenabbau. Jetzt wird es kurz wissenschaftlich: Osteoblasten (Nr. 1), die ringsum von Matrixsubstanz umgeben sind, bezeichnet man als Osteozyten (Nr. 2). Diese Osteozyten sind zur Erhaltung der Knochenmatrix lebenswichtig – im wahrsten Sinn des Wortes. Entfernt man sie, wird der Knochen von den Osteoklasten (Nr. 3) abgebaut. Das macht es sehr deutlich, dass unsere Knochen überhaupt keine starren Gebilde sind, sondern eigentlich nur in einem Gleichgewicht zwischen auf- und abgebauter Knochensubstanz bestehen.
Im Alter können die Osteozyten (Nr. 2) nicht mehr diejenige Masse von Matrix bilden, die für einen gesunden Knochen erforderlich sind – die Knochen werden langsam spröde und im schlimmsten Fall brechen sie.
Knochen sind also lebendige Substanz sprich Zellgewebe wobei in diesem Zellgewebe Calcium eingelagert ist, das den Knochen ihre hohe Festigkeit gibt, sodass sie die lebenswichtigen Körperorgane schützen und stabilisieren können. Unbedingt zu beachten ist, dass der Körper erst durch Vitamin D in der Lage ist, das Knochenmineral Calcium aufzunehmen und effizient zu verwerten. Vitamin D ist sozusagen der Schlüssel, der Calcium das Tor zum Knochen öffnet!

Die einzelnen Bestandteile des Knochens sind Wasser (ca. 25 Prozent), organische Stoffe und schließlich anorganische Mineralien: Calcium, Phosphor, Magnesium sowie in geringen Mengen Eisen, Kalium, Natrium, Chlor und Fluor.

Jeder Knochen weist vier Bestandteile auf:
Die kompakte Knochenmasse (Compacta), aus der die dicke, äußere Knochenschicht gebildet ist. Sie umgibt den inneren Kern aus Knochenbälkchen (Spongiosa) und ist in der Mitte eines Knochens besonders stark ausgeprägt, so dass er gut vor Deformierungen geschützt ist. Um die kompakte Knochenmasse herum legt sich als äußerste Hülle die Knochenhaut (Periost).
Kleine Knochenbälkchen (Spongiosa) im Inneren des Knochens. Sie bilden ein schwammartiges Füllmaterial, das den Knochen äußerst stabil macht, ohne dass er schwer wird. Dieses Stützsystem diente übrigens als Vorbild für die Konstruktion des Pariser Eiffelturms!
Die Knochenhaut (Periost), die die harte Knochenrinde (Corticalis) von außen umgibt. Sie enthält die bereits erwähnten besonderen Zellen, die Osteoblasten, aus denen sich neue Knochenzellen bilden. Diese tragen zum Wachstum und zur Regeneration der Knochen bei.
Das Knochenmark (lat: Medulla ossium) ist in den Hohlräumen der großen Knochen eingelagert.
Im Knochenmark werden alle Blutzellen geboren – am Tag bis zu fünf Milliarden. Das fetthaltige Gewebe bildet rote Blutkörperchen (Erythrozyten) zum Sauerstofftransport, Blutplättchen (Thrombozyten) für die Gerinnung und verschiedene weiße Blutkörperchen (Leukozyten) für das Immunsystem.  Das Knochenmark ist etwa ab dem Ende des vierten Embryonalmonats das wichtigste blutbildende Organ des Menschen und füllt die Hohlräume der Knochen (Markhöhle und Hohlräume der Spongiosa). Im Knochenmark werden fast alle Blutzellarten des Menschen gebildet.
Beim Neugeborenen findet sich blutbildendes Knochenmark in den Markhöhlen fast aller Knochen, während es beim Erwachsenen nur noch im Brustbein, den Rippen, in den Schädelknochen, den Schlüsselbeinen, den Wirbelkörpern, im Becken und den stammwärts gerichteten Enden von Oberarm- und Oberschenkelknochen zu finden ist. Im Knochenmark befindet sich circa 10 % allen Blutes des Körpers.
Das Rückenmark (lat. Medulla spinalis) ist kein Knochenmark, sondern besteht als Bestandteil des zentralen Nervensystems aus empfindlichem Nervengewebe.

Knochen-Aufbau und -Abbau und der Einfluss eines Hormons
Bis zum Alter von 20 Jahren werden 90 % der maximalen Knochenmasse eines Menschen aufgebaut. In der 3. Lebensdekade wird der Knochenaufbau abgeschlossen und bereits in der 4. Lebensdekade beginnt in aller Regel der Knochenabbau.
Das Parathormon (PTH) ist ein Hormon aus den Nebenschilddrüsen. Seine Hauptfunktion ist die Erhöhung der Calciumspiegel im Blut. Dazu steigert es die Aktivität der Osteo-klasten (Nr. 3), die Calcium aus dem Knochen lösen. Erhöhte Parathormon-Spiegel begünstigen somit knochenabbauende Prozesse und die Entwicklung einer Osteoporose. Im Zaum gehalten wird die Parathormon-Bildung durch Vitamin D – das heißt, es empfiehlt sich, spätestens mit 40 Jahren mit der Einnahme von Vitamin D3 zu beginnen.

(Unter-)Stützendes Nährstoff-Korsett
Mineral Aktiv forte, Kieselerde + Calcium und Vitamin D3 forte aus der Produktfamilie von La Vie!
Osteoporose ist die Folge einer „Demineralisation“, der Freisetzung von im Knochen gespeicherter Mineral- und Nährstoffe aus der Struktur des Knochens, um die wichtigsten physiologischen Funktionen trotz negativer Nährstoffbilanz aufrecht erhalten zu können. Das ist das Zurückgreifen des Körpers auf seine Reserven, die im Strukturskelett für „Notzeiten“ eingelagert sind.

Obwohl Osteoporose meist bei älteren Personen auftritt, beginnt die „Vorbeugung“ wesentlich früher, nämlich bei der Ausbildung der Knochen in frühen Lebensjahren. Phosphor und eine an Protein und Säure reiche Nahrung, stören die Knochenbildung und erhöhen die Mineralstoffverluste. Jene vier Bestandteile, die in großen Mengen in unserer Ernährung enthalten sind wie Protein, Fett, Salz und raffinierter Zucker, vermindern geradezu dramatisch die Fähigkeit des Körpers, wichtige Mineralstoffe zurückzugewinnen und damit die Knochendichte aufrecht zu erhalten. Die effektivsten Maßnahmen zur Vorbeugung entsprechen in weiten Bereichen der ganzheitlichen Sichtweise der orthomolekularen Medizin und bestehen in einer Optimierung des Lebensstils – einschließlich einer Ernährungsumstellung – einer gleichzeitigen (moderaten) Steigerung der körperlichen Aktivität und Fitness und einer passenden Nährstoffergänzung.

Ich kann euch in diesem Fall zu den La Vie Produkten Mineral Aktiv forte, Kieselerde + Calcium und unbedingt zu Vitamin D3 forte raten – besonders das Sonnen-Prohormon unterstützt die Knochengesundheit und ist für unglaublich viele Prozesse, die unsere Gesundheit so positiv beeinflussen, verantwortlich.

 

 

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