All about Superfood

Teil 1

Immer wieder tauchen in diversen Medien Artikel auf, die uns ähnliche Geschichten erzählen: Irgendwo im verborgenen Regenwald lebt ein indigenes Volk, das seit Jahrhunderten eine besondere Beere (oder Pflanze oder Nuss) verwendet, die reich ist an Antioxidantien, Vitaminen, Omega Fettsäuren und Spurenelementen. Es wird auf verschiedene – meist nicht nachvollziehbare – Studien verwiesen, dass dieses Wunder-Lebensmittel aus der Natur sogar Heidelbeeren, Sauerkraut oder Zimt in ihrer gesundheitlichen Wirkung übertrifft – möglicherweise beugen seine Inhaltsstoffe sogar Krebs oder Herzinfarkt und eventuell sogar  Alzheimer vor.

Kommt Ihnen das bekannt vor? Solche und ähnliche Geschichten werden auch in Food-Blogs verbreitet und sollen zum Kaufen von anregen – wir wollen doch alle superfit, superjung und superschön werden. Der Sammelbegriff für diese wundersamen Lebensmittel: Superfood.

„Was bei allen gleich ist: die Geschichte dahinter. Immer ist es ein weit entferntes Land und ein Naturvolk, das dank des betreffenden Superfoods keinen Brustkrebs, kein Übergewicht oder nur selten Herzinfarkt bekommt“, erklärt Angela Clausen von der Verbraucherzentrale NRW (Quelle „Brigitte“).
Silhouette of athletic girl running down the road to a sunsetDass dabei Faktoren wie Bewegung, die sonstige Ernährung oder Stress außen vor bleiben, werde bei den Erzählungen über das neueste Wunder-Essen gern verschwiegen. Der Mythos ist dabei offenbar ein gutes Kaufargument: Laut einer Umfrage der British Dietetic Association haben 61 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon mal ein Lebensmittel nur deshalb gekauft, weil es als Superfood bezeichnet wurde.

It’s a fact
Laut Wikipedia ist Superfood ein Marketingbegriff, der Lebensmittel mit angeblichen Gesundheitsvorteilen beschreibt. Oftmals beruhen die mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebrachten positiven gesundheitlichen Wirkungen auf tatsächlich wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhängen. Allerdings ist es fraglich, wie sich solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die etwa unter Labor-Bedingungen, mit Tierversuchen oder unter Verabreichung sehr hohen Dosen erlangt wurden, auf echte Ernährungsweisen übertragen lassen.

Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel schreibt zum Thema Superfoods: „[…] und obwohl wissenschaftliche Studien oft positive gesundheitliche Wirkungen ergeben, lassen sich die Resultate nicht unbedingt auf die reale Ernährung übertragen.“

Ein Beispiel aus dem Leben:
Acai Aa Palm Fruit Tree Close-UpNehmen wir etwa den Superstar unter den Superfoods, die Acai. Euterpe oleracea, im Deutschen neben anderen Arten auch Kohlpalme genannt, ist eine südamerikanische Palmenart. Vor allem in Brasilien werden die Früchte und die Palmherzen als Nahrungsmittel – frisch oder als Saft – genutzt. Hier heißt die Palme açaizeiro, die Frucht açaí. Bei uns findet man sie inzwischen in Joghurt, Saft, Smoothie, Müsli oder Schokolade. Die Frage stellt sich, welcher Super-Effekt ergibt sich dadurch für den menschlichen Organismus?
Tatsächlich hat die Acai-Frucht einen hohen Gehalt an Anthocyanen. Dieser dunkle Pflanzenfarbstoff wirkt antioxidativ, das heißt, er schützt die Körperzellen vor freien Radikalen. Aber die brasilianische Beere enthält auch Fett. In Österreich und Deutschland gibt es genug Menschen mit Übergewicht, daher brauche es bestimmt keinen exotischen Energie-Lieferanten, meint Daniela Graf vom Max-Rubner-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel. Und in Sachen Anthocyan-Gehalt können es unsere einheimischen Lebensmittel wie z.B. Rotkraut, rote Trauben, Holunder und schwarze Johannisbeeren, locker mit der Acai-Beere aufnehmen.

Frische Exoten?
Dieses Beispiel zeigt auch das Grundproblem vieler exotischer Superfoods: Man bekommt sie selten frisch. Weil sie den weiten Weg zu uns nicht überstehen, werden sie vor Ort getrocknet oder zu Pulpe (eine breiige Masse) oder Püree verarbeitet. Wie viel davon später im Endprodukt steckt, erkennt der Verbraucher nicht, so Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Und sie nennt einen weiteren Nachteil: „Zuckerreiche Müslis oder Milchprodukte werden mit ein paar Acai-Beeren nicht gesünder.“

Überhaupt sind die – meist von Hollywood und seinen Stars lancierten – Botschaften mit den angeblich wundersamen Inhaltsstoffen eher ein zweischneidiges Schwert. Etwa die Antioxidantien. Fast alle Lebensmittel, die bislang zum Superfood erklärt wurden, enthalten viel davon, seien es Pflanzenfarbstoffe oder Vitamine. Und weil Studien immer wieder zeigen, dass Antioxidantien freie Radikale abfangen, die unsere Körperzellen schädigen, gibt es einen absurden Wettbewerb der Superfoods um das Siegespodest bei den sogenannten ORAC-Werten („Oxygen Radical Absorbing Capacity“).

Der ORAC-Wert gibt an, wie schnell ein Lebensmittel freie Radikale neutralisiert. Das kann Matcha-Grüntee besser als Goji-Beeren, die den Granatapfel übertrumpfen, der wiederum Blaubeeren und Acai toppt.

 

 

 

Der ORAC-Wert ist ein Laborwert, der im Reagenzglas ermittelt wird und nicht im menschlichen Körper. Trotzdem werben Lebensmittel-Hersteller gern mit diesem Wert. Doch Ernährungswissenschaftlerin Daniela Graf vom Max-Rubner-Institut warnt: „Antioxidantien wie sekundäre Pflanzenstoffe können, in großen Mengen verzehrt, schädliche Wirkungen haben. Beispielsweise ist beschrieben, dass es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten und zu einer schlechteren Aufnahme von Vitaminen kommen kann.“
Und schließlich steckt manches in den „Wunder“-Nahrungsmitteln, das gar nicht wunderbar ist. Beispielsweise können Goji­-Beeren die Wirkung von gerinnungshemmenden Medikamenten stören, Chia-­Samen, die wegen ihrer angeblich schlank machenden Effekte gerade sehr angesagt sind, enthalten Saponine, die die Darmschleimhaut reizen können, und die Gerbstoffe in Amaranth-Getreide bremsen die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen im Körper. Außerdem:  die meisten Untersuchungen zeigen, dass nicht die einzelnen Substanzen gesund sind, sondern eher die Mischung verschiedener Stoffe in einem Nahrungsmittel unserem Körper guttut.

Zertifizierte österreichische  Alternativen  – Mikro-Beauty-Food von La Vie
Es gibt tatsächlich viele Ernährungsempfehlungen und besonders viele Super-Diäten, die allerdings völlig ins Leere führen, weil nicht berücksichtigt wird, dass jeder Mensch ein einzigartiges Individuum ist. Ein wichtiger Teil der Philosophie von La Vie liegt im stetigen Bemühen, den einzelnen Menschen zu sehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen. Wir sind der Meinung, dass es höchste Zeit ist, die Eigenverantwortung zu erkennen und im Alltag zu leben. Denn die Instanzen, die über „richtig“ und „falsch“ bestimmen, sind in unserer mit Informationen überfluteten Welt unüberschaubar geworden.
Es ist wichtig unserer Ernährung und der damit verbundenen Chance und Pflicht, der Erhaltung unserer Gesundheit mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Achtsamkeit und die daraus erwachende Selbstverantwortung sind die Grundpfeiler für ein bewusstes Leben, in dem wir es sind, die Regie führen.

ALA, Zink forte, Selen forte, Coenzym Q10, NADH
Allen guten Vorsätzen zum Trotz, ist es uns oft nicht möglich, die täglich empfohlenen Mengen von Obst, Gemüse, Fisch, Vollkorn und Eiweiß in Form von Nahrung zu uns zu nehmen. Um unseren Körper – besonders Haut und Haare – auf dem Weg zur inneren Schönheit und äußerem Wohlbefinden zu unterstützen, verraten wir nun kleine Geheimnisse mit großer Wirkung:

Algen, die starken grünen Helferlein aus den Tiefen der Ozeane, enthalten wertvolle Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine in hoher Konzentration. Der einzigartige Wirkstoff-Cocktail unterstützt Schlankheitskuren bei gleichzeitiger Straffung des Gewebes. Tipp: Wohlfühl-Kur für zu Hause mit „Spirulina“ (Algenkonzentrat) von lavie.at

Reinzuchthefe (Saccharomyces cerevisiae) von La Vie wird auf speziellen, reinen Melassen gezüchtet und wird in einem schonenden Verfahren, durch Erwärmen entkeimt und plasmolysiert (inaktiviert). Das bringt die Zellen zum Platzen, beendet ihre Keimfähigkeit und die nützlichen beinhalteten Nährstoffe wie Vitamine, Proteine und Aminosäuren, bleiben erhalten und werden zusätzlich mit dem gesamten Vitamin B-Komplex angereichert. Die natürlichen Hefebestandteile (beta-Glucane) sind ein Ballaststoff (Polysaccharid), der das Immunsystem im Darm und die Aktivität der Darmschleimhaut anregt und somit die körpereigene Abwehr stärkt.

„Sonnenbrand ade“ – als vorbeugende Maßnahme vor dem Urlaub und als Zusatzschutz für Ihre Haut, unterstützt „Carotinoid forte“ von La Vie, das Zellwachstum für die Gesundheit und die Erhaltung des Hautgewebes.

Durch langes Stehen geschwollene und schmerzende Beine können ab sofort der Vergangenheit angehören: Ernährungs-Profis schwören in diesem Fall auf Traubenkern-Extrakt. Entschlackende Polyphenole regen die Mikrozirkulation an und besänftigen Schwellungen. Um unser körpereigenes Kollagen innerlich und äußerlich zu unterstützen und zu schützen, empfiehlt sich die tägliche Einnahme von OPC Extrakt Kapseln von La Vie.

Trockene Haut liebt hochwertige Fettsäuren, weil sie die Talgproduktion anregen. Zudem schützen sie vor kleinen Entzündungen, die den Teint älter aussehen lassen. Reich an diesen wohltuenden Fettsäuren und als Mikro-Beauty-Snack hervorragend geeignet, sind die “Fischöl & Omega 3 Fettsäure“Kapseln von La Vie. Die darin enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind für das Wachstum und die Regeneration der Zellen unentbehrlich.

Persönlicher Tipp der Autorin: Borretschöl für eine wunderbar glatte Haut und fülliges Haar – unverzichtbar als tägliche Nährstoffkomponente zur Unterstützung der weiblichen Schönheit!

In der nächsten Folge unseres Blogs lesen Sie dann über einige sehr interessante und empfehlenswerte heimische Super-Früchte.

 

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