„Vorwiegend heiter – Sommerprognose für Haut und Gesundheit“

Nachdem sich der von früher noch bekannte Wonnemonat Mai doch etwas unterkühlt präsentiert hat, ist die Sehnsucht nach Sonne, Wärme schier ins Unendliche gewachsen. Allen, die noch nicht das Glück hatten, in diesem Jahr bereits in südlichen Gefilden gewesen zu sein und sich daher in nobler Blässe präsentieren, darf gesagt Sexy brunette on a beach in Bora Bora. French Polinesiasein, dass eine gute Vorbereitung auf die heißen Sonnenstrahlen die beste Möglichkeit ist, die Urlaubstage ohne schmerzende Rötungen zu genießen.  Wichtigste Lichtquelle für den menschlichen Organismus ist das natürliche Licht der Sonne, es stärkt das Immunsystem, reguliert das Nervensystem und das Herz-Kreislauf-System und unterstützt alle biologischen Lebensvorgänge. Man könnte auch sagen – ohne Licht sind wir nichts!

Der große Einfluss
Licht beeinflusst nicht nur die Energiebalance der Hormondrüsen, sondern wirkt unter anderem auch als Katalysator für die Aufnahme von wertvollen Nährstoffen aus der Nahrung und ist so dafür verantwortlich, Stoffwechselprozesse in Gang zu setzen. Über Millionen von Jahren wurde der Mensch auf einen ausgewogenen Hell-Dunkel-Rhythmus geeicht. Es ist medizinisch erwiesen, dass ein zu heller Schlafplatz die Melatonin-Bildung stört, es kommt zu Durchschlafproblemen, die in Folge zu schweren

gesundheitlichen Störungen führen können. Spannend ist die Tatsache, dass die sogenannte Lichttherapie nur über die Augen funktioniert, da wir nur in der Retina (Netzhaut) drei Foto-Rezeptoren haben, die maßgeblich die Melatonin-Produktion, den Wach-Schlaf-Rhythmus und die Körpertemperatur beeinflussen. Über die Haut funktioniert die Lichttherapie im Übrigen nur bei Salamandern.

Im Gegensatz dazu ist Sonnenlicht für uns und unsere Haut lebensnotwendig – besonders für die Eigensynthese von Vitamin D3. Unsere Hauptquelle für Vitamin D ist die Sonne. Wird nackte Haut den UV-B-Strahlen des Sonnenlichtes ausgesetzt, wird in den Hautzellen aus Cholesterin das sogenannte Cholecalciferol = Vitamin D3 gebildet. Vitamin d von der Sonne Konzeot - 3d RenderVitamin D ist eines der ältesten hormonalen Signalsysteme, das sich im Laufe der Evolution entwickelt hat. Diese Reaktion auf die UV-B-Strahlen des Sonnenlichts ist seit mehr als 500 Millionen Jahren in unserer DNA verankert und wurde in zahlreiche Körperfunktionen eingebaut. Die Bedeutung von Vitamin D wurde in den letzten Jahren dadurch bestätigt, dass man Vitamin D-Rezeptoren in fast allen Körperzellen und Geweben entdeckt hat.

Vitamin D3 steigert die Resorption (= Prozess, bei dem körpereigene oder -fremde Stoffe durch lebende Zellen oder Gewebe oder aufgenommen werden) von Calcium aus dem Darm, indem es in der Dünndarmschleimhaut die Bildung eines calciumbindenden Proteins induziert.

Das Sonnenlicht
Ein großer Teil des Sonnenlichts setzt sich aus – für den Menschen unsichtbarer – ultravioletter Strahlung zusammen (UV-Strahlung). Sie besteht aus:

  • langwelliger UVA-Strahlung,
  • kurzwelliger UVB-Strahlung und
  • UVC-Strahlung.

Ozon in hoher Atmosphäre (Ozonschicht) hält UVB-Strahlung teilweise und UVC-Strahlung vollkommen ab. Ein Teil der UVB-Strahlen und die UVA-Strahlen der Sonne erreichen uns jedoch – vor allem, wenn wir uns ungeschützt zu lange in der prallen Sonne aufhalten.

UVA- und UVB-Strahlen
UVA-Strahlen
sind es, die tief in die Haut eindringen und uns zu einer kurz anhaltenden Bräunung verhelfen, indem das schon in tieferen Hautschichten vorhandene Melanin (Pigment) weiter nach außen transportiert wird. Eine zu hohe „UVA-Dosis“ führt zu trockener Haut und zu einer Schädigung der elastischen Fasern. Vorzeitige Hautalterung mit Faltenbildung ist nur eine der langfristigen Folgen. Zudem ist die UVA-Strahlung an der sogenannten polymorphen Lichtdermatose (die häufigste „Sonnenallergie“) mitbeteiligt. UVA-Licht kann außerdem die Zellen schädigen und dazu beitragen, das Hautkrebsrisiko zu erhöhen.

Durch UVB-Strahlen werden die sogenannten Melanozyten (pigmentbildende Zellen in der Oberhaut) angeregt, den Farbstoff Melanin bis zu einem gewissen Grad vermehrt zu produzieren. Die Haut wird braun und verdickt sich. Diese Vorgänge dienen der Haut als Schutz. Der Zeitraum, in dem die Haut uns vor Schädigungen der UV-Strahlung von selbst schützt, ist die sogenannte Eigenschutzzeit der Haut. Je mehr Melanin vorhanden ist, desto länger ist diese „natürliche Pufferzeit“.

Die Sonne – Schutz vor Krebs versus Sonnenschutz
Seit den 80er Jahren raten uns vor allem die Hautärzte, die Sonne zu meiden. Sie warnen vor Sonneneinstrahlung und einer angeblich damit zusammenhängenden Hautkrebsgefahr und raten, nie ohne Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ins Freie zu gehen. Üblich sind in den letzten Jahren Sonnencremen mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von 20 – 50 geworden, doch ab einem LSF größer als 8 bildet die Haut kein Vitamin D mehr! Eine groß angelegte Studie mit fast 2000 deutschen Kindern konnte den Nutzen von Sonnencreme nicht nachweisen. Es ist außerdem bekannt, dass  Sonnencremen mit einem hohem Lichtschutzfaktor viele extrem schädliche Stoffe enthalten, und laut dem Experten für Vitamin D, Dr. Raimund von Helden, wird durch Sonnencreme nicht einmal die Neubildung von Muttermalen verhindert.
Prof. Dr. med. Hartmut Glossmann von der Universität Innsbruck kritisiert die Angst vor der Sonne folgendermaßen: „Es gibt tatsächlich mehr tödlichen Hautkrebs seit rund 70 Jahren, aber vor allem bei Menschen, die den ganzen Tag nicht ins Freie kommen, nicht etwa bei Bauarbeitern oder Landwirte. Regelmäßiges Sonnen schützt also vor Melanomen. Das Maligne Melanom ist ein Problem des Sonnenmangels und entsteht an Stellen, die ohne Sonne bleiben, sagt auch Prof. Dr. Michael Holick, Arzt und Biochemiker in Boston, USA. Wer regelmäßig Sonne tankt, hat nur 58 % des Risikos für Hautkrebs. Nicht gemeint sind allerdings exzessive Sonnenanbeter, die im Sommer den ganzen Tag in der prallen Sonne liegen und Hautschäden geradezu herausfordern.

Sonne strahlt explosiv durch den Baum

 

Überhaupt empfiehlt es sich, sich an heißen Sommertagen ein kühles Plätzchen unter großen dicht belaubten Bäumen zu suchen und den Schatten zu genießen!

 

 

Eine Frage der Vorbereitung
KarottenDie Natur macht es uns vor. Pflanzen schützen sich selbst vor einem Übermaß an Lichtenergie durch bestimmte Schutzstoffe, genannt Carotinoide. Die Vermutung ist deshalb nahe liegend, dass Carotinoide auch für den Menschen eine Schutzfunktion ausüben. Deren wichtigster Vertreter, das beta-Carotin ist als Provitamin A für alle Lebewesen, die keine tierischen Nahrungsmittel verzehren, eine lebenswichtige Substanz, da es vom Körper nicht gebildet werden kann. Eine tägliche Aufnahme von 2 – 4 mg (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) oder bis zu 10 mg (Wissenschaftlicher Lebensmittelausschuss in Europa) wird empfohlen. Wenn also die Sonne vom Himmel lacht und wir uns von Wasser, Wind und den heißen Strahlen zu lange verführen lassen, kann unsere Haut verstört und irritiert reagieren.

Als Vorbereitung für unbeschwerte Sommertage ist unser La Vie Produkte, 09.02.13Produkt „Carotinoid forte“ perfekt geeignet, die Haut auf die Sonne vorzubereiten. Das enthaltene beta-Carotin kann nicht nur in Vitamin A umgewandelt werden (daher auch der Name Provitamin A) sondern besitzt auch eigenständige Funktionen, vor allem als Antioxidans.
Studien von Univ.-Prof. Dr. H. Gollnick, Berlin, haben ergeben, dass beta-Carotin als natürlicher Sonnenschutz von innen wirkt.
Durch ein Übermaß an Licht können photochemische Reaktionen in der Haut ausgelöst werden, die hoch aggressiven Singulett-Sauerstoff produzieren oder über eine Radikalen-Bildung zellschädigende Prozesse verursachen. Die sehr verbreitete Sonnenallergie, unter der Millionen Menschen leiden, ist eine Folge dieser Reaktion. In einer australischen Untersuchung konnte gezeigt werden, dass bei einer täglichen Einnahme von 100 mg beta-Carotin bei 15 % der Betroffenen die Sonnenallergie völlig ausblieb und sich bei 50 % eine Besserung einstellte.

In anderen Untersuchungen wurde deutlich, dass beta-Carotin die Eigenschutz-Zeit der Haut in Bezug auf Sonnenbrand in etwa verdoppelt (Lichtschutzfaktor von ca. 2). Zum einen entstehen diese Effekte dadurch, dass sich beta-Carotin nach mehrmonatiger Einnahme in der Haut durch eine oft sichtbare und kosmetisch erwünschte gelblich-bräunliche Hautfärbung anreichert und Licht reflektiert. Zum anderen bremst bzw. verhindert beta-Carotin die durch die Photo-Oxidation ausgelösten Zell-Zerstörungen. Auch Menschen, die einen sehr hellen Hauttyp haben oder von der Weißfleckenkrankheit betroffen sind, somit sehr schnell Sonnenbrand bekommen und nicht bräunen, profitieren von der Einnahme. Sie können dann wieder an alltäglichen Situationen im Freien teilnehmen und müssen nicht vor jedem Sonnenstrahl aus der Sonne flüchten, da beta-Carotin in das Unterhautfettgewebe und in die Hautzellen eingelagert wird. Als Vitamin-A-Vorstufe ist beta-Carotin auch am Sehvorgang beteiligt. Da immer nur so viel beta-Carotin in Vitamin A umgewandelt wird wie vom Organismus benötigt wird, ist auch keine Überdosierung mit beta-Carotin zu befürchten.

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