Zart besaitet?

Unser Nervensystem – hochkomplex und hochsensibel

Viele Aussprüche drehen sich um unsere Nerven – von „das geht mir auf die Nerven“ über „da hab ich die Nerven verloren“ bis hin zu „Nerven wie Drahtseile“ spiegelt sich die Bedeutung unserer Nervenzellen wider.
Galt Nervosität um die Jahrhundertwende 1900 noch als eingebildete Modekrankheit, quasi „vorherrschend ein Übel der Noblen“ und wurde zum Teil auch als Folge der damaligen rapiden technischen Entwicklung gesehen, ist Nervosität heute als psychovegetative Störung definiert.

Nervenbahnen_Körper_transparentDer Begriff Nervensystem (lateinisch Systema nervosum) bezeichnet die Gesamtheit aller Nervenzellen in einem Organismus, bildet den Regelkreis des Verhaltens auf äußere und innere Reize und besteht morphologisch aus vernetzten Nervenzellen (Neuronen) sowie aus Gliazellen. Als Teil des menschlichen Organismus, dient das Nervensystem der Reizwahrnehmung, der Reizverarbeitung und der Reaktionssteuerung. Es ist ein Organsystem, das die Aufgabe hat, Informationen über die Umwelt und den Organismus aufzunehmen, zu verarbeiten und Reaktionen des Organismus zu veranlassen, um möglichst optimal auf Veränderungen zu reagieren.

Das vegetative Nervensystem bildet zusammen mit dem somatischen Nervensystem das gesamte periphere und zentrale Nervensystem. Über das vegetative Nervensystem werden zur Aufrechterhaltung des „inneren Gleichgewichtes“ die lebenswichtigen Funktionen („Vitalfunktionen“) wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel kontrolliert. Auch andere Organe oder Organsysteme werden vom vegetativen Nervensystem innerviert, so beispielsweise die Sexualorgane, die Schweißdrüsen, das Blutgefäßsystem (Blutdruck) oder die inneren Augenmuskeln (Pupillenreaktion).

Als wichtigste Strukturen aus anatomischer Sicht sind das Gehirn (Cerebrum), das Rückenmark (Medulla spinalis), die Nerven (Nervi) und die Ganglien (Ganglia) zu nennen.
Menschliches Gehirn
Erkrankungen des Nervensystems treten meist erst im Laufe des Lebens auf, seltener sind sie angeboren. Sie haben meist weitreichende Folgen und schränken den Erkrankten stark in seiner Handlungsfreiheit ein.
Einige relativ bekannte Beispiele:
 ♣  Die amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS genannt, ist eine degenerative Krankheit   des motorischen Nervensystems. Erstmalig beschrieben wurde das Krankheitsbild vom französischen Neurologen Jean-Martin Charcot (1825 – 1893).
  Die Parkinson-Krankheit ist eine Krankheit des zentralen Nervensystems, die mit dem Verlust spezifischer, Dopamin-produzierender Gehirnzellen, einhergeht.
  Die Multiple Sklerose (MS), ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht restlos geklärt ist.

StressDauerstress – mit den Nerven am Ende?
Stress entsteht auf vielen verschiedenen Ebenen. Um ihn dauerhaft zu meistern, sollten auf jeden Fall mehrere der möglichen Ansatzpunkte zur Stressbewältigung in Betracht gezogen werden:
Sport, Job, Familienleben, Ernährung und Nahrungsergänzung, aber auch Wohlbefinden und Psyche sowie der allgemeine Lebenswandel.

Chronischer Stress schadet
So führt der erhöhte Stresshormonpegel beispielsweise dazu, dass sowohl der Blutzucker- als auch der Cholesterinspiegel steigen, womit das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme wächst. Auch der Blutdruck steigt unter Einwirkung von Stress. Chronischer Stress blockiert ferner die Verdauung, was einerseits zu einer schlechten Nahrungsverwertung und damit langfristig zu einem Vitalstoffmangel führt und andererseits eine mangelhafte Gift- und Schlacken-Ausleitung mit sich bringt. Die Stresshormone drosseln außerdem das Immunsystem und machen anfälliger für Infektionen aller Art. Gleichzeitig wird die Schilddrüse zu einer vermehrten Ausschüttung ihrer Hormone angeregt.

hand of  woman meditating in a yoga pose on beach at sunsetDas Gebot der Stunde ist rechtzeitig aktiv zu werden und das hochsensible Nervensystem im wahrsten Sinne zu hegen und zu pflegen, um unser Nervenkostüm in einen wirksamen Schutzmantel gegen den täglichen Stress zu hüllen.

 

Ganzheitliche Maßnahmen gegen Stress
Wer für Stress anfällig ist, sollte darauf achten, solche Maßnahmen zu ergreifen, die einerseits direkt die Nerven nähren und schützen, und die andererseits dem gesamten Stoffwechsel dazu verhelfen, die katabole Phase zu verlassen und wieder in ein gesundes Stoffwechselgleichgewicht zu gelangen.

Reizweiterleitung in den NervenzellenDie mit Abstand bekannteste Nervennahrung ist der Vitamin B-Komplex. Die B-Vitamine – besonders Vitamin B1, B6 und B12 – sind sowohl an der Nervenfunktion (Erregungsleitung) als auch an der Nervenregeneration und dem Nervenwachstum beteiligt. Eine australische Doppelblind-Studie aus dem Jahr 2011 zeigte dann auch, dass sich bei jenen Testpersonen, die einen Vitamin-B-Komplex bekamen – im Gegensatz zur Placebo-Gruppe – sowohl die nervliche Belastbarkeit als auch die Konzentrationsfähigkeit erhöhte, während gleichzeitig das Stressniveau, die stressbedingte Unkonzentriertheit sowie die stressbedingten Angstzustände, Depressionen und Stimmungstiefs merklich nachließen – und zwar bereits nach einer Vitamin-B-Kur von 12 Wochen Dauer. Wenn Sie also besonders stressanfällig sind, dann wäre eine Vitamin-B-Kur – selbstverständlich im Rahmen einer insgesamt basenüberschüssigen und vitalstoffreichen Ernährung – eine äußerst empfehlenswerte Maßnahme.

Damit Ihnen das Einschlafen auch in stressigen Zeiten problemlos gelingt, bietet sich das entspannende Edelstein Basen Bad an, das nicht nur jede Anspannung von Ihnen abfallen lässt, sondern Ihnen auch bei der Ausleitung belastender Säuren hilft.

La Vie Produkte, 09.02.13The best to do – Rezept von La Vie
4 x in 12 Monaten je 1 Glas Vitamin B-Komplex = starke Nerven für Mann & Frau

 

 

Fruit and vegetable alphabet - letter BUnd nun die Hauptdarsteller auf die Bühne: die Vitamine des B-Komplexes
Vitamin B ist eine Vitamingruppe, in der acht Vitamine zusammengefasst sind, die alle als Vorstufen für Coenzyme dienen. Die B-Vitamine kommen in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vor (z. B. in Fisch, Leberprodukten, Milchprodukten, Broccoli, Spinat oder Grünkohl). Eine Ausnahme stellt Vitamin B12 dar, welches kaum in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten ist, aber im Gegensatz zu allen anderen wasserlöslichen Vitaminen im Körper gespeichert werden kann.

Vitamin B1  (Thiamin) wurde vor etwa 100 Jahren als erstes Vitamin entdeckt. Ein Mangel an Vitamin B1 führt zu Beriberi, einer Erkrankung, die durch neurologische Störungen, Herzinsuffizienz und Muskelatrophie gekennzeichnet ist. Zudem kann er das Korsakow-Syndrom verursachen, eine bei Alkoholikern häufig beobachtete Form der Amnesie (Gedächtnisstörung).
Vitamin B2 (Riboflavin), im Volksmund auch Wachstumsvitamin genannt, ist in Wasser schlecht löslich, lichtempfindlich, aber so stabil gegen Hitze und Sauerstoff, dass es beim Kochen nicht zerstört wird.
Vitamin B3  (Niacin) findet sich in allen lebenden Zellen und wird in der Leber gespeichert. Es bildet einen wichtigen Baustein verschiedener Coenzyme (NAD, NADP) und ist in dieser Form von zentraler Bedeutung für den Stoffwechsel von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten. Gegenüber Hitze, Licht und dem Luftsauerstoff ist Niacin weniger empfindlich als andere Vitamine der B-Gruppe.
Vitamin B5 (Pantothensäure) ist für den Aufbau von Coenzym A nötig und ist am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten, Aminosäuren und an der Synthese von Cholesterin beteiligt.
Vitamin B6 (Pyridoxin) ist in seiner aktiven Form (Pyridoxalphosphat) das wichtigste Coenzym des Aminosäure-Stoffwechsels, da fast alle Umwandlungsreaktionen von Aminosäuren Pyridoxalphosphat benötigen.
Vitamin B7 (Biotin) ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex. Es spielt im Stoffwechsel eine bedeutende Rolle, ist aber auch im Zellkern wichtig für die Regulation der Genfunktion.
Vitamin B9 (Folsäure) besitzt die typischen Eigenschaften der Vitamine des B-Komplexes: so ist es beispielsweise wasserlöslich, licht- und hitzeempfindlich. Die wichtigsten Funktionen von Folsäure sind die Zellteilung, die Reproduktion des Erbgutes (DNS) und die Ermöglichung des Stoffwechsels von Aminosäuren, einschließlich der Senkung eines erhöhten Homocystein-Spiegels.
Besonders wichtig in der Schwangerschaft!
Vitamin B12  (Cobalamin) ist einer der komplexesten niedermolekularen Naturstoffe. Das Vitamin wird ausschließlich von Mikroorganismen synthetisiert. Es findet sich besonders in Leber, Fleisch, Eiern, Milch und Algen, dagegen kaum in Pflanzenprodukten. Die Darmflora des menschlichen Dickdarms synthetisiert zwar Vitamin B12 – dieses kann jedoch an dieser Stelle nicht mehr aufgenommen werden wird somit „wertlos“ ausgeschieden. Somit sollten strikte Veganer das Vitamin künstlich zuführen und ihren Wert regelmäßig überprüfen lassen.

Gemeinsam sind sie stark
Die Vitamine des B-Komplexes spielen eine lebenswichtige Rolle im Stoffwechsel von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten. Jedes der B-Vitamine hat spezielle Aufgaben, die nicht untereinander austauschbar sind. Daher sollen B-Vitamine immer im Komplex verabreicht werden. Bedingt durch den modernen Lebensstil mit einseitigen Ernährungsgewohnheiten (zu viel raffinierte Lebensmittel und hoher Zuckerkonsum), Stress, Medikamenten und Alkoholkonsum, wird der Vitamin B-Status negativ beeinflusst – Mangelerscheinungen sind die Folge.

 

 

 

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