Cellulite – besser lebt Frau ohne!

Bekäme die Autorin für jeden Artikel über Cellulitis und Orangenhaut, den sie in ihrem bisherigen Leben gelesen hat, einen Euro, sie könnte sofort ihre Traumreise in ein Südsee-Paradies antreten. Eine bei Frauen selbst-zerfleischende Faszination hält offensichtlich als Pate ihre nimmermüde Hand über dieses in Wirklichkeit unleidliche Thema, denn welche Frau hat denn wirklich eine makellose Haut – Ganzkörper-bezogen, versteht sich und Photoshop-frei.
Cellulite - glatte Haut?Womit die Evas dieser Welt hadern, ist an sich die besondere Beschaffenheit des weiblichen Bindegewebes: Die Gewebestränge aus Kollagen und Elastin sind extrem elastisch, um eine ausreichende Dehnungsfähigkeit während einer Schwangerschaft zu sichern. Jedoch – auch ohne sich in froher Erwartung zu befinden, können sich die gefürchteten Dellen – besonders in den Bereichen Bauch/Hüfte/Po – bilden, da sich Fettzellen zwischen die Fasern schieben und so für eine zusätzliche Ausdehnung des Gewebes verantwortlich sind.

 

Um es auf den Punkt zu bringen:
„Ausgangspunkt jeder Cellulite sind Verdichtungen im Zwischenzellraum (Grundsubstanz-Matrix)“ (A. Pischinger)

Der Wiener Histologe Prof. Alfred Pischinger (1899 – 1983) gründete einen Querschnitt der HautArbeitskreis, der sich mit der (patho)physiologischen Rolle des Bindegewebes intensiver beschäftigte. Pischinger erkannte im Wesen des Bindegewebes die Funktion einer Transmittersubstanz für den intrazellulären Stoffaustausch und die intrazelluläre Signalübertragung und prägte damals auch den Begriff der Bindegewebsmatrix und sprach von Bindegewebsorgan, um damit die histologische und physiologische Einheit des Bindegewebes auszudrücken.  Für Pischinger ist Cellulite ist eine unansehnliche Wasser-Säure-Fett-Verbindung, die einen schlechten Ernährungs- und Verdauungszustand widerspiegelt. Candida-Pilze verarbeiten Nahrungsmittel im Darm toxisch. Über die Darmschleimhäute gelangen die Toxine wieder in den Stoffwechsel. Körperwasser verdünnt die Giftstoffe und bindet sie dann mit Fett an den typischen Ablagerungsstellen (Oberschenkel, Bauch, Hüfte, Oberarme).
Fettzellen

Anders gesagt:
Cellulite entsteht bei Frauen im subkutanen Fettgewebe als Pölsterchen mit leichter Stauung der Lymphe: Das Fettgewebe wird von bindegewebigen Kollagensträngen (Retinacula cutis) in gitterartigen Unterteilungen durchzogen. Diese Strukturen schwellen unter den Hormonveränderungen des Menstruationszyklus mehr oder weniger an und machen so die Form der Kollagenbänder sichtbar. Cellulite ist folglich auch durch das Hormon Östrogen bedingt.

Die vier Stadien der Cellulite:

  1. Unauffälliges Hautbild – Dellen entstehen nur beim sogenannten Kneiftest
  2. Veränderungen beim Hautbild bei Muskelkontraktionen und beim Stehen – Dellen werden optisch sichtbar
  3. Die typische Orangenhaut ist deutlich zu sehen.
  4. Verklebung und Versulzung des Gewebes, Verhärtungen sind auch tastbar.

Was tun? Die 4 Säulen für ein gesundes Bindegewebe:
♥  Ernährung:
Gesunder Salat, wertvolle VitamineEmpfehlenswert: z.B. gedünstetes Gemüse der Saison, Hülsenfrüchte, frische Kräuter, heimische Beeren, Vollkorn-Getreideprodukte, Nüsse, Reis, Schafskäse, Ziegenkäse, Butter und Schlagobers.

 

♥  Bewegung:
ausflug mit dem fahrradNeben gezielter Gymnastik, Yoga oder Pilates ist z.B. Trampolinspringen wunderbar geeignet, da dabei alle Zellen in jedem Muskel gestärkt werden.

 

♥  Detox = Entsäuerung & Entschlackung:
Entpannt entschlackenUnterstützung findet man in der Verwendung der Produkte Säure Basen Puffer, Lymphdrain, Mineral Aktiv forte und Zink forte! Besonders zu empfehlen ist 2 x wöchentlich ein Vollbad (körperwarm!) mit dem Edelstein Basen Bad – Dauer mindestens 30 Minuten, besser wären 60 Minuten. Wenn zu wenig Zeit vorhanden ist, kann das Vollbad auch durch ein Fußbad ersetzt werden. Besser Fußbad als gar keine basische Unterstützung und dadurch eine Entschlackung über die Haut!

♥  Faszien-Training:

Bindegewebsablagerungen, Cellulite, Cellulitis, Fett, Schlacken

Faszien

Faszie bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen. Besonders die sogenannten „oberflächlichen Faszien“ speichern Fett und Wasser und fungieren als Durchgang für Lymphe, Nerven und Blutgefäße sowie als Puffer und Dämpfer. Mit gezieltem Faszien-Training können Verklebungen gelöst werden, über spezielle Faszien Mobilisation können die Lage der Muskeln und deren Funktionen im Körper nachhaltig  positiv beeinflusst werden.

Stichwort Konsequenz:
Wer vom Sommerurlaub im kleinen Bikini träumt, sollte sofort – also heute noch beginnen, seiner Haut von außen und innen zu helfen und zwar konsequent und täglich! Mag sein, das klingt in den Ohren fade und der kleine Schweinehund wehrt sich dagegen, ist aber eine echte Chance auf ein nachhaltig verbessertes Hautbild und ein tolles neues Körpergefühl!

 

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